Migrantion
Migration in Deutschland
Das Projekt
Aktuelles
Partner
Bausteine
Wegweiser bestellen
MiMi NRW
MiMi Schleswig-Holstein
MiMi Hessen
MiMi Niedersachsen
MiMi Bayern
MiMi Hamburg

Das Projekt

MiMi - Mit Migranten für Migranten



Ein Erfolg versprechender Weg Migrantinnen für Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen, sie zu informieren und für ein gesundheitsbewusstes Leben zu sensibilisieren, besteht in der Ausbildung von MediatorInnen bzw. LotsInnen und der muttersprachlichen Informationsvermittlung durch diese in den Lebensräumen der Migrantinnen („Interkultureller Setting-Ansatz“).

 

MediatorInnen bzw. LotsInnen sind engagierte, erfolgreich integrierte MigrantInnen, die über einen hohen Sozialindex verfügen (über 75% der Mediatorinnen). Dieser wird aus den Variablen „Deutschkenntnisse“, „Anzahl der Schuljahre“ und „aktuelle Beschäftigung“ berechnet. Nach ihrer Schulung führen die MediatorInnen selbstständig Veranstaltungen und Kampagnen zur Gesundheitsförderung durch. Die Mediatoren bilden somit Brücken zwischen noch nicht so gut integrierten Migranten und dem deutschen Gesundheitssystem.

 

Durch die Kombination einer Basis-Schulung und sukzessiven Fortbildungen erwerben die MiMi-MediatorInnen beständig zusätzliches Wissen und erweitern und vertiefen so ihre Expertise. Das MiMi-Projekt bezieht systematisch lokale und regionale Netzwerke mit ein. Die MediatorInnen werden als Repräsentanten der Bedürfnisse ihrer community gestärkt (Empowerment).

 

MiMi-MediatorInnen werden so geschult, dass sie Veranstaltungen entweder alleine oder im Tandem mit Angehörigen von Gesundheitsberufen durchführen können. Ihre Arbeit wird auf lokaler Ebene koordiniert. Die Ausbildung folgt festgelegten Qualitätsstandards. Die Unterrichtsmaterialien (Wegweiser und Leitfäden, Foliensätze, Powerpoint-Präsentationen, Evaluationsinstrumente, Aktualisierungen, Übersetzungen) werden vom Ethno-Medizinischen Zentrum zur Verfügung gestellt und mittlerweile von Partnern in ganz Europa adaptiert.

 

Gegenwärtig ist MiMi an 57 Standorten in 10 Bundesländern vertreten, darunter gibt es Landesprogramme in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, und Bayern, die jeweils unterschiedliche Schwerpunktthemen haben.

 

Das MiMi-Gesundheitsprojekt richtet sich bisher vorrangig an Menschen in 15 Sprachen, in welchen das Ethno-Medizinische Zentrum Schulungsmaterialien zur Verfügung stellt. Die MediatorInnen vermitteln ihr Wissen zu folgenden Themen:

  •        Alter, Pflege und Gesundheit
  •        Brustkrebsfrüherkennung und -behandlung
  •        Das deutsche Gesundheitssystem
  •        Diabetes
  •        Disease management Programme (DMP)
  •        Ernährung & Bewegung
  •        Erste Hilfe beim Kind
  •        Familienplanung & Schwangerschaft
  •        Gefahren des Alkoholkonsums
  •        Gesundheitsrisiko Rauchen
  •        Gesunde Zähne und Mundgesundheit
  •        Impfen
  •        Kindergesundheit & Unfallprävention
  •        Seelische Gesundheit
  •        Seelische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
  •        Stillen
  •        Umgang mit Medikamenten
  •        Vermeidung von Übergewicht
  •        Vorsorge & Früherkennung
Medien
So finden Sie uns
Downloadbereich
Kontakt
Impressum